In der Neurodermitisschulung werden ausgereifte kognitiv-orientierte Ansätze eingesetzt, um den Blick zwischen dem lokalen Befund und der Funktion der Haut im psychosomatischen Wechselspiel zwischen Nähe und Distanz gerecht zu werden.
Bei Patienten mit atopischem Ekzem spielen hierbei das Erlernen von Entspannungsübungen und "ruhigen Bewegungen" - als Gegenpol gegen das zu hohe Erregungsniveau - eine entscheidende Rolle.
Die zusätzliche Ernährungsberatung und das Lernen in einer Gruppe unterstützt den einzelnen und stabilisert. Die Gefühle sollen bewußt zum Ausdruck gebracht werden, um "sich Luft zu machen, damit die Haut besser atmen lernt."
Übungen zur Analyse des Kratzverhaltens und ein Kratztagebuch sollen den scheinbar undurchdringbaren "Kratz-Kreislauf" helfen zu öffnen.
Die Schulungen werden aus Mitgliedern der Berufsgruppen: Fachmedizin, Psychotherapie, Bewegung und Ernährung gestaltet.
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