Was bedeutet eigentlich: Beziehungsanalytisch orientierte Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen?
Psychische Auffälligkeiten und Störungen sind oftmals auf unbewusste Ursachen zurückzuführen. Die psychosomatischen und neurotischen Symptome sind der subjektiv sinnvolle und häufig unbewusste Kompromißversuch des Kindes/des Jugendlichen, um auf die eigenen inneren Konflikte aufmerksam zu machen.
Hier bietet das psychotherapeutische Gespräch dem Kind und Jugendlichen einen geschützten Rahmen und die Möglichkeit sich selbst zu finden.
Im Verlauf der Gespräche wächst das notwendige Vertrauen und ein neues, zuverlässiges und stabiles Beziehungsangebot entsteht, das als Grundlage für eine Bearbeitung der unbewussten Konflikte notwendig ist.
In der Begegnung mit dem Therapeuten entdeckt und entwickelt das Kind/der Jugendliche die Möglichkeit, seine ihm inneren Gefühle, Wünsche, Phantasien, Erinnerungen und verborgenen Empfindungen (Wut, Ängste, Zorn, Trauer, Wünsche nach Anlehnung oder Unabhängigkeit) freizusetzen, in Worte zu fassen und mit einer neuen Bedeutung zu versehen. (Fortsetzung) |