Was bedeuten eigentlich “Familienpsychosomatik" und "Familiengespräche" ?
Der Begriff Psychosomatik weist auf das Wechselspiel zwischen körperlichen Leiden, seelischer Verarbeitung und sozialer Umwelt hin. So wie die seelische Befindlichkeit unter körperlichen Symptomen leiden kann, so können chronische Beschwerden des Körpers das seelische Empfinden beinträchtigen. Beides wirkt sich negativ auf unsere Lebensqualität aus und schränkt unsere Verhaltensfähigkeiten ein.
Wir alle sind in Familien (oder ähnlichen Lebensgemeinschaften) und in sozialen Beziehungsstrukturen aufgewachsen, die sich in ihrer spezifischen Ausprägung über die verschiedenen Rollenerwartungen und Rollenzuweisung der einzelnen Mitglieder stabilisieren.
Familiengespräche bieten eine Möglichkeit der Hilfe, wenn in der gemeinsamen Erlebnisproblematik der Familie eine schwierige Lebenssituation mit gravierender Veränderung eingetreten ist und sich der Zusammenhang von sozialer Interaktion und Körperlichkeit offenbart. (Fortsetzung)
|